
Die Firma ROLAND wurde im Jahre 1972 von Ikutaro Kakehashi in Japan gegründet und entwickelte sich in kürzester Zeit zu einem der weltweit führenden Hersteller elektronischer Musikinstrumente.
Schon 1973 konnte ROLAND mit dem ersten japanischen Synthesizer überhaupt – dem SH-1000 – aufwarten. Seitdem hat ROLAND nicht weniger als 89 verschiedene Modelle auf den Markt gebracht, darunter so berühmte Schätzchen wie den Jupiter–8, die Modularsysteme 100 und 700, den Fantom oder den V-Synth.
Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre brachte ROLAND mit den legendä-ren TR- und TB- Drumcomputer- und Synth-Serien Instrumente auf den Markt, aufgrund derer in den folgenden Jahren eine komplett neue Musikrichtung entstand: Groove Music und natürlich speziell Tekkno in allen Schreibweisen. 1996 gelang ROLAND mit der Groovebox MC-303 eine bahnbrechende Erfindung, mit der auch Musiker, die keinen Zugang zu professionellen Studios hatten, ihre Ideen auf höchstem Niveau verwirklichen konnten. Dazu musste man nicht einmal ein Instrument spielen können!Der große Schritt hin zur digitalen Welt gelang ROLAND im Jahre 1987 mit dem D-50, dem ersten bezahlbaren digitalen Synthesizer mit linear arithmethischer Tonerzeugung und Urvater der sogenannten „ROM Player“ – ein weltweiter Riesenerfolg. Bis heute gehören besonders die 19“-Geräte der JV-Serie zur Grundausstattung fast aller Studios.
Bald darauf schaffte ROLAND mit dem E-20 im Jahre 1988 seinen Durchbruch auf einem völlig anderen Feld: den Arranger-Keyboards. Deren musikalische Styles erwarben sich schnell einen legendären Ruf.
Schon 1985 stellte ROLAND mit den alpha-drum das erste elektronische Drum Komplettset vor. Kaum einer hätte sich damals ausmalen können, dass ROLAND 25 Jahre später mit den revolutionären V-Drums die größte Schlagzeugfirma der Welt sein würde.
Man kann mit Fug und Recht sagen, dass Roland auch zu den Erfindern des Digital Pianos gehört, denn im Jahre 1974 erschien mit dem EP-30 das erste anschlagdynamische elektronische Piano der Welt. Den vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung repräsentiert seit 2009 das ROLAND V-Piano, das weltweit erste komplett auf Modeling basierende Digital Piano mit beispielloser Ausdruckskraft und Klangfülle.
Seit 2004 gibt es mit den V-Accordions nun auch digitale Instrumente, die man auf den ersten Blick so gar nicht mit bahnbrechender Technologie assoziiert. Doch auch hier liegen die Vorteile der Digitalisierung klar auf der Hand: diese Instrumente können sich auf Knopfdruck in die verschiedensten Akkordeontypen verwandeln und bieten zusätzlich die Möglichkeit, auch andere Klangfarben mit unerreichter Dynamik zu spielen.
ROLAND versorgt die Musikerwelt nicht nur mit innovativen Instrumenten, sondern brachte im Jahre 1996 mit dem VS-880 auch den ersten bezahlbaren integrierten digitalen Audio-Mehrspurrecorder auf den Markt, mit dem man endlich seine Musik bis zum Mastering in sendefä-higer Qualität selbst produzieren konnte, denn es waren alle notwendigen Effekte in professioneller Qualität bereits eingebaut. Bis heute profitieren ROLANDs große V-Mixer-Systeme von dieser Erfahrung.
Mit dem JC-120 Jazz Chorus hat ROLAND einen Verstärker im Programm, der seit nunmehr 35 Jahren nahezu unverändert hergestellt wird und als Synonym für druckvollen und sauberen Klang steht. Diese Erfahrung fließt in die Verstärker der CUBE Serie ein, deren professionelle Qualität im unteren Preisbereich ihresgleichen sucht.
A propos Gitarre: zum Roland-Imperium gehört auch die Firma BOSS, die sich auf Gitarreneffekte sowie u.a. Looper und Drumcomputer spezialisiert hat und mit über 10 Millionen verkauften Bodeneffektpedalen den Markt seit 1974 dominiert.
Nicht zuletzt aufgrund der besonderen Begeisterung des Firmengründers Ikutaro Kakehashi für die Orgel treibt ROLAND die Entwicklung auch dieser Instrumente stetig voran und hat ein umfassendes Sortiment der Spitzenklasse sowie ein digitales Cembalo und kompakte klassische Digitalorgeln im Programm.
Die Traditionsmarke RODGERS, die auch zur ROLAND-Familie gehört, stellt seit über 50 Jahren große elektronische Kirchenorgeln her.
CAKEWALK ist mit der Sequenzer-Software SONAR einer der „big player“ im Musik-Softwaremarkt. Die Produkte passen perfekt mit den zahlreichen Computer-orientierten Hardwareinstrumenten wie Einspielkeyboards oder Soundmodulen zusammen. Seit 2009 gehört auch Cakewalk zu ROLAND - so kann auf Experten-Wissen in allen Bereichen der Musikproduktion zugegriffen werden.
Neben Instrumenten für den Bühnen- und Hobbymusiker bietet ROLAND auch Video-Präsentations-Systeme und moderne Lösungen im Bereich des Commercial Audio an, unter anderem die innovativen V-Mixer.
Außerhalb der Musikwelt hat sich Roland DG auf dem Gebiet der Hochleistungsdrucker und -Plotter einen Platz an der Weltspitze gesichert.
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