
Bereits beim Auspacken des brandneuen Powermate III fällt sehr positiv das erheblich reduzierte Gewicht des Gerätes auf - ein ganz wichtiger Punkt im Vergleich zum "alten" Powermate. Die geringere Höhe des Mixers ist genau so positiv anzumerken wie der neue Kunststoffdeckel, der aus einem speziellen, höchst bruchfesten Material gefertigt und absolut roadtauglich ist. Das Gerät macht auf den ersten Blick, wie bei Dynacord-Produkten gewohnt, einen robusten, qualitativ sehr hochwertigen Eindruck. Die Anschlussmöglichkeiten der Outputs mit symmetrischen XLR-Buchsen fallen sofort ins Auge, ebenso wie das große übersichtliche und aus jeder Position gut ablesbare OLED-Display.
Das integrierte USB Audio – und MIDI Interface werden all diejenigen zu schätzen wissen, die gerne mit dem Laptop Aufnahmen machen möchten. Es sind hier sogar insgesamt 4 Audiospuren vorhanden, so dass einfachere Mehrspuraufnahmen mit der beiliegenden Cubase LE Software problemlos machbar sind. Dass das USB-Interface auch über 2 Stereoinputs verfügt, wird insbesondere den mobilen DJ freuen.
Die Inputsektion des Powermate 1000 III ist sehr umfangreich ausgestattet. Neben der bewährten 3-Band Klangregelung mit semi-parametrischen Mitten und schaltbaren Voicing und Low-Cut Filtern hat man jetzt den Luxus von insgesamt 6 AUX-Wegen (2 x pre, 2 x post, 2 x wählbar), was den Powermixer zum universellen Allroundmixer für unzählige Anwendungsbereiche macht. Zwei der AUX-Wege verfügen zusätzlich über den bewährten Feedback-Filter.
Die digitalen Effektprozessoren des Powermates suchten schon immer ihresgleichen und sind jetzt sogar editier - und speicherbar, die Handhabung geht sehr einfach vonstatten. Auch sehr gut, dass jetzt ein TAP-Delay an Bord ist, mit welchem man ganz einfach die Geschwindigkeit eines Echos dem Songtempo anpassen kann.
Satte 2 x 1000 Watt Sinusleistung stellt die neue interne Class-D Endstufe an 4 Ohm zur Verfügung. Diese Leistung reicht problemlos aus, um auch mittelgroße PA-Systeme (wie z.B. die neue Dynacord Corus Evolution Serie) mit Subwoofern und Satelliten mit genug Leistung zu versorgen. Wenn es dann immer noch nicht genug ist, kann die Endstufe auch an 2,6 Ohm (also mit drei 8-Ohm Lautsprechern pro Seite) betrieben werden und liefert dann gigantische 1.350 Watt je Kanal. Zum Schutz kleinerer PA-Systeme kann die Ausgangsleistung dem jeweiligen Lautsprechersystem angepasst werden.
Im Praxistest zeigt sich dann die gewohnte Dynacord-Qualität „made in Germany“. Alle verbauten Komponenten (Mixer, Effektsektion und Endstufe) spielen auf höchstem Niveau und machen die neue Powermate-Generation zu Arbeitstieren für die verschiedensten Anwendungsbereiche vom Alleinunterhalter bis zum anspruchsvollen PA-Dienstleister. Design, Verarbeitungsqualität, Sound und angebotene Leistung – es gibt einfach gar nichts zu bemängeln!
Unter dem Strich ein mehr als würdiger Nachfolger des mittlerweile über 120.000 Mal verkauften Powermate.
Euer Frank
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