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- Was ist MIDI?
- Was ist ein Standard-MIDI-File, was bedeutet GM/GM2?
- Wie funktioniert ein Digital-Piano und welche Vorteile hat es?
- Polyphonie und Multitimbralität?
- Was ist ein Masterkeyboard?
- Was ist ein Harmonizer/Vocalist?
- Was ist eine Begleitautomatik, was ist ein Style?
- Was ist ein Sustain-Pedal?
- Was ist ein Sequenzer?
- Was ist ein Synthesizer?

 

 


  1. Was ist MIDI?
  2. MIDI steht für Musical Instrument Digital Interface.
    Das MIDI-Protokoll wurde gemeinesam von den in der elektronischen Musikbranche führenden Herstellern Roland, Yamaha und Korg entwickelt und 1983 vorgestellt.
    Das Protokoll ermöglicht MIDI-kompatiblen Geräten wie Synthesizer, Keyboards, Effektgeräten und Computern miteinander zu kommunizieren und zu interagieren. Verwendet man beispielsweise einen Mastercontroller (Keyboardtastatur), kann man eine oder mehrere andere Klangquellen fernsteuern. So braucht ein Keyboarder nicht einige Geräte um sich aufstellen, da er eine Mastertastatur verwendet, welche, optimal ausgestattet, die ganzen Klangerzeuger bedienen kann.

    Was passiert, wenn man an einem Masterkeyboard, das mit einer Klangquelle verbunden ist, die Taste C3 drückt und gedrückt hält ?
    Es werden zunächst zwei Befehle gesendet:
    1.Welche Note wird gedrückt, also C3,
    2.Wie fest wird sie gedrückt.
    Der erste Befehl dauert solange man die Taste gedrückt hält an, der erzeugte Ton klingt. Wird die Taste wieder losgelassen, folgt ein dritter Befehl: der Key-off-Befehl (Loslassbefehl), der erzeugte Ton verstummt.

    MIDI kann aber neben diesen recht einfachen Befehlen auch komplexere Befehle übernehmen. Beispielsweise kann die Klangfarbe der Soundquelle geändert werden, durch sogenannte Program Change-Befehle, oder man ändert Parameter innerhalb eines Sounds oder eines Effektgerätes, wie die Dauer des Nachhalls oder der Chorustiefe etc.
    Mit modernen computergestützten Audio-Workstation kann nahezu jeder Parameter ferngesteuert werden.

    Die Funktionsweise geht aber noch viel weiter. So können interne Speicherbausteine eines Gerätes gelöscht und wieder neu beschrieben werden. Betriebssysteme werden auf diese Weise upgedatet.

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  3. Was ist ein Standard-MIDI-File, was bedeutet GM/GM2?
  4. Das Standard-MIDI-File (SMF) wurde entwickelt um Musikern und Produzenten zu ermöglichen, ihre arrangierten MIDI-Daten auszutauschen und zu bearbeiten, unabhängig vom verwendeten und System und Herstellern.
    Das SMF wird mit GM (General MIDI)–kompatiblen Klangerzeugern abgespielt.
    Der GM-Standard ist ein vorgegebenes Intrumenten-Set mit 128 Instrumenten, das alle üblichen Instrumente beinhaltet. Zusätlich sind noch Schlagzeug- und Perkussionsinstrumente dabei.
    In einem SMF stehen 16 Spuren (16 Midikanäle) zur Verfügung, auf denen per
    MIDI-Noten jeweils eine Notation erzeugt werden kann, die quasi einem Musiker entspricht. Aus dem Intrumenten-Pool kann das gewünschte Instrument ausgewählt werden und der Spur zugeordnet werden.
    Kanal 10 entspricht dabei immer dem Schlagzeuger. Dieser Kanal ist fest zugewiesen. Üblicherweise ist auf Kanal 2 der Bass arrangiert.
    Ingesamt können also 16 verschiedene Instrumente gleichzeitig erklingen.
    Es gibt zwei Typen von Standard-MIDI-Files: Type 0 und Type 1. Beide Formate enthalten die gleichen Daten, bei Type 0 ist aber alles auf einem Track gespeichert, bei Type 1 wird eine Multitrack-Datei gespeichert. Bei modernen Sequenzern und Keyboards spielt das Format keine Rolle, da sie beide akzeptieren.

    Neben dem GM-Standard gibt noch GM2. Das GM2-Set hat die gleiche Instrumentenbelegung wie GM, allerdings sind von einzelnen Instrumenten Variationen verfügbar. So können die ausgewählten Instrumente in ihrer Klangeigenschaft dem jeweiligen Song angepasst werden.
    Ingesamt sind beim GM2-Set doppelt soviel Klangfarben wie beim GM-Set enthalten, also 256.

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  5. Wie funktioniert ein Digital-Piano und welche Vorteile hat es?
  6. Ein Digital-Piano (E-Piano) soll im Prinzip ein akkustisches Piano simulieren. Hersteller von Digital-Piano versuchen dabei, sämtliche Aspekte eines akkustischen Piano einzubringen, angefangen von reellen Klavier-Samples, über bestmögliche Klangprojektion bis hin zu einer gewichteten Hammermechanik-Tastatur.

    Beim Erstellen der Pianoklänge, die in einem Digital-Piano verwenden werden sollen, nimmt der Hersteller einen akkustischen Flügel, dessen Klang in Stereo aufgezeichnet (gesamplet) wird. Dabei wird jede einzelner Ton in mehreren Dynamikstufen aufgenommen, mit ganz leichtem Anschlag, etwas festeren Anschlägen bis hin zu einem harten, festen Anschlag. Zusätzlich wird ein sogenanntes Key-off-Samples aufgezeichet, welches das Loslassen der Taste beinhaltet. Es entsteht der Klang von Verstummen der Saiten, wenn der Saitendämpfer wieder wieder auf die Saite drückt. Diese Klänge werden dann ins E-Piano übernommen, und je nach Anschlagsstärke das entsprechende Sample verwendet und beim Loslassen der Taste eben das Key-off-Sample. Beim Verwenden des Haltepedals klingt das Sample weiter, bis es wieder losgelassen wird. In hochwertigen Modellen wird auch die Seitenresonanz (leichtes Mitschwingen anderer Seiten) und alle Pedalfunktionen simuliert.
    Dies alles bildet die Klangeigenschaft akkustischer Pianos sehr gut nach.
    In der Regel besitzt ein Digital-Piano neben dem Flügelklang eine oder mehrere Variationen dessen und noch noch Klänge andere Instrumente, wie z. B. Orgelsounds, einen Clavinet-Klang oder ein Streicherensemble.

    Bei der Tastatur legt man viel Wert darauf, ein authentisches Spielgefühl zu vermitteln. Während man beim akkustischen Vorbild ja durch Drücken der Taste einen filzbezogenen Holzhammer gegen eine Saite schlägt, wird beim digitalen Modell nur ein kleiner Trigger betätigt wird, der den Sound auslöst. Um aber das Spielgefühl zu imitieren und die Dynamik des Spiels eines Pianisten einzufangen, werden bei E-Pianos unter bzw. hinter der Tastatur kleine, in der Form Hämmern ähnelnden; Gewichte angebracht, die dann beim Anschlagen der Tastatur in Bewegung gesetzt werden. Es entsteht das Gefühl, man spiele auf einem richtigen Klavier.

    Bei Homepianos wird ein Klavierähnliches Holzgehäuse verwendet, zu einem der Optik zu Liebe, zum anderen um mit den darin eingebauten Lautsprechern das Gehäuse in ganz leichte Schwingung zu versetzen. Dadurch erlangt der Klang des Piano noch etwas mehr Fundament, getreu seinem Vorbild. Zusätlzlich kann das Signal noch mit einem Hall versehen werden und es entsteht der Eindruck eines Konzertsaals.

    Stagepianos hingegen sind in der Bauform normalen Keyboards ähnlich, man benötigt also ein Stativ, und ist in den seltensten Fällen mit Lautsprecher versehen. Die Bauweise macht sie transportabel und damit auf der Bühne einsetzbar.
    Die Klänge der Pianovariationen besitzen hier auch meist einen anderen Charakter als die der Homepianos. Der Klang erscheint „kerniger“ und kann sich besser im Mix einer Live-Band durchsetzen.

    Welche Vorteile bietet nun ein digitales Modell gegenüber dem akkustischen?
    Ein akkustisches Piano besitzt Saiten, die sich im Verlauf von Jahren verstimmen und auch aufgrund von Materialermüdung ihre Brillianz verlieren können. Das Stimmen der Saiten ist eine kostspielige Angelegenheit.
    Ein digitales Piano klingt immer gleich und muss nie gestimmt werden, Es fallen also keine Wartungsarbeiten an. Zudem kann es in den meisten Fällen transponiert werden.
    Ein weiterer Aspekt ist die Lautstärke. Ein normales Piano ist in der Lautstärke nicht einstellbar. So kann man in einer Mietwohnung selten verhindern, das der Nachbar Ihrem „Konzert“ beiwohnt. Bei einem digitalen Piano können Sie die Lautstärke regeln oder sogar mit einem Kopfhörer spielen. „Dann klappt´s auch mit dem Nachbarn!“.

    Außerdem ist der Transport des digitalen Modells in der Regel einfacher. Ein richtiges Klavier durch ein enges Treppenhaus in den fünften Stock zu tragen kann eine nervenaufreibende Sache sein, sofern es überhaupt möglich ist. Ein digitales Homepiano, das in der Regel kleiner ausfällt, lässt sich auch zerlegen. Ein Stagepianos lässt sich sogar bequem in einer Tasche oder einem Case transportieren.

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  7. Polyphonie und Multitimbralität?
  8. Unter Polyphonie versteht man die Anzahl der Stimmen, die eine Klangquelle (Keyboard) gleichzeitig erzeugen kann.

    Unter Multitimbralität versteht die Anzahl von verschieden Klangfarben, die von einem Keyboard gleichzeitig erzeugt werden kann.

    So kann beispielweise ein Keyboard, das eine 32fache Polyphonie besitzt und 8fach multitimbral ist im sogenannten Multimode beispielsweise von acht verschiedene Klangfarben jeweils vier Noten pro Klangfarbe erzeugen oder von 6 verschiedenen Klangfarben von zwei jeweils acht und von vier jeweils vier Noten erzeugen etc.

    Das Keyboard hört jedoch bei Erreichen der maximalen Stimmenzahl nicht auf, neue Noten zu spielen, sondern die älteste Noten von den noch erklingenden verstummt.

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  9. Was ist ein Masterkeyboard?
  10. Ein Masterkeyboard ist eine Piano- bzw. eine Keyboardtastatur, die keine eigenen Klangerzeugung besitzt. Sie wird verwendet für Klangerzeuger, die keine eigene Tastatur besitzen, z. B. Soundmodule oder Softwaresynthesizer auf dem PC.

    Die Mastertastatur wird über die MIDI-Schnittstelle mit dem entsprechenden Gerät verbunden und steuert dieses quasi fern. Moderne Masterkeyboards besitzen zudem eine USB-Schnittstelle, mit der man die Tastatur direkt mit dem PC verbinden kann. Somit benötigt man keine Midischnittstelle für den PC, und in der Regel wird das Masterkeyboard über das USB-Kabel vom PC mit der benötigten Spannung versorgt.

    Ein gut ausgestattetes Masterkeyboard verfügt noch über weitere hilfreiche Funktionen. Es können Program Changes gesendet werden, dass die Klangfarbe eines Soundmoduls wechselt, es können frei belegbaren Drehknöpfen Funktionen wie z. B. Lautstärke oder Cutofffrequenz eines Filters zugewiesen werden und müssen so nicht am Gerät bzw. per Maus am PC verstellt werden sondern können bequem an der Tastatur geregelt werden.
    Manche Tastaturen können auch in verschiedene Zonen aufgeteilt werden, die dann verschiedene Klangquellen ansteuern.

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  11. Was ist ein Harmonizer/Vocalist?
  12. Ein Harmonizer ist eine Art Effektgrerät, das gezielt Harmonien zu einer Vocalspur erzeugt. Dabei wird in der Regel eine arrangierte MIDI-Spur, welche Akkordfolgen eines Songs enthält, in den MIDI-Eingang des Gerätes geschickt. Der Harmonizer kann dann aus der Originalstimme bis zu vier zusätzliche stimmen erzeugen, und zwar der Harmonie des empfangenen MIDI-Akkords entsprechend. Die Harmonien werden mittels eines Pitch Shifters erzeugt, ein Algorhythmus, der die Tonhöhe eines Signals verändert. So wird z. B. zu einem gesungen C in der Harmonie von C-Dur ein zusätliches E,G und ein C, eine Oktave höher liegend als das original gesungene C, generiert. Die generierten Stimmen können bei guten Geräten noch im Charakter verändert werden, so kann man je nach Bedarf einzelne Stimmen etwas weiblicher oder männlicher klingen lassen, sie mit etwas Vibrato versehen oder die Stimmen mit Effekten wie Hall und Chorus versehen. Zu guter letzt werden die Stimmen in der jeweiligen Lautstärke angepasst und gemischt, fertig ist der Ein-Mann-Chor!

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  13. Was ist eine Begleitautomatik, was ist ein Style?
  14. Es gibt sogenannte Arrangerkeyboards. Eine Eigenschaft, die ihnen auch den Namen gibt, ist die integrierte Begleitautomatik. Wie der Name schon sagt, kann sich der Keyboarder automatisch bei seinem Spiel begleiten lassen.

    Die Begleitautomatik besteht in den meisten Fällen aus einer Schlagzeug-Spur, einer Bass-Spur und dem Style entsprechende weitere Begleitinstrumente.

    Ein Style ist die Begleitung einer bestimmten Musikrichtung. So gibt es beispielsweise Styles der Rock-Richtung, mit modernen Drumsounds und Bassläufe im 4/4-Takt, Balladenstyle im 6/8-Takt, Jazz-, Latin-, Country-Styles und viele mehr. Ein Style beseht aus zwei bis vier Basispatterns (Variationen 1-4), einem oder mehreren Intros und Endings. Ein Style lässt sich im Tempo variieren.

    Aber woher weiß die Begleitung, was der Keyboarder spielt?
    Die Tastatur eines Arrangerkeyboards ist in zwei Zonen durch den Splitpoint geteilt. Links dieses Punktes greift der Keyboarder mit der linken Hand nur Akkorde, nach denen sich die Begleitung richtet. Rechts vom Splitpoint kann dann der Keyboarder mit der Klangfarbe seiner Wahl die erste Stimme bzw. Soli spielen. So spielt er mit zwei Händen quasi einen Song alleine und kann sogar noch dazu singen.
    Keyboarder dieser Gattung nennt man Alleinunterhalter.

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  15. Was ist ein Sustain-Pedal?
  16. Ein Sustain-Pedal oder auch Haltepedal ist einer Funktion des Pianos abgekupfert. Es entspricht dem rechten Pedal eines Klaviers.
    Wird bei einem Keyboard eine Taste gedrückt, erfolgt ein Ton, wird die Taste wieder losgelassen, verstummt dieser wieder.
    Bei der Verwendung eines Sustain-Pedals in gedrückter Stellung klingt ein Ton nach loslassen der entsprechenden Taste weiter, und zwar solange, bis der Ton durch seinen (Hüllkurven-) Verlauf von alleine ausklingt oder eben das Pedals wieder losgelassen wird.
    Dieses Funktion wird z. B. dafür angewandt, wenn Basstöne aufgrund der Spielweise nur kurz angeschlagen werden können. Bei gedrücktem Haltepedal bleibt dieser Basston stehen und bewirkt so seine fundamentale Wirkung.

    Ein Sustain-Pedal kann an alle gängigen Keyboards, E-Pianos und Masterkeyboards angeschlossen werden.

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  17. Was ist ein Sequenzer?
  18. Es gibt generell zwei Arten von Sequenzern:

    Hardware-Sequenzer: Hierbei handelt es sich um ein eigenständiges Gerät.
    Software-Sequenzer: Hierbei handelt es sich um eine Software, die auf einen Computer aufgespielt wird.

    Ein Sequenzer ist ein Werkzeug, das zum Arrangieren von MIDI-Daten konzipiert ist. Man erzeugt Sequenzen, die jeweils einem Instrument entsprechen. Diese Sequenzen werden über einen gewählten MIDI-Kanal an den gewünschten Klangerzeuger geleitet.
    Die Sequenz enthält die Noten, die das Instrument spielen soll, des weiteren können noch Steuerbefehlebefehle wie Lautstärkenkontrolle oder kontinuierliche Klangfarbenänderungen enthalten sein.

    Die Grundfunktion dieser Geräte ist die gleiche.
    Hardwaresequenzer findet man vorwiegend im Live-Bereich, denn er in einigen Punkten unempfindlicher (Software läuft nicht immer garantiert stabil), muss nicht booten und er ist wesentlich transportfreudiger als sein Computer-Pendant.
    Software-Sequenzer erfreuen sich dafür im Studio ihres Daseins.
    Sie sind wesentlich flexibler, d. h. man ist meist nicht auf eine gewisse Kanalanzahl oder Polyphoniegrenze eingeschränkt. Lediglich die Leistung des Computers bestimmt die Grenzen. Rüstet man den Rechner auf, erweitert sich in Folge dessen die Leistung des gesamten Sequenzersystems.

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  19. Was ist ein Synthesizer?
  20. Ein Synthesizer ist ein Instrument , das Klänge synthetisch, also künstlich erstellt.

    Man kann im Groben zwischen zwei Arten von Synthesizern unterscheiden:

    1.ROM-Player:
    Der wiederzugebende Klang ist als Sample (also als digitale Aufzeichnung des Originalinstruments) im Speicher des Synthesizers enthalten. Der Klang kann allerdings nicht nur abgespielt, sondern an Hand verschiedener Parameter in Klangfarbe und –verlauf verändert werden.
    Da der Speicher dieser Geräte nicht verändert werden kann spricht man von ROM-Playern. ROM: Read Only Memory.

    2.Synthesizer:
    Ihre Klänge erzeugen sie auf Grund von elektrotechnischen Prozessen oder oder mathematischen Funktionen.
    Hierbei unterscheidet man weiterhin zwischen verschiedenen Syntheseformen:
    Am geläufigsten ist sicherlich die Subtraktive Synthese. Ein oder mehrere sogennante Oszillatoren liefern eine einfache Grundwellenform, die nachträglich mit Filtern bearbeitet wird (man nimmt dem Signal also wieder etwas weg, man subtrahiert).

    Da das Thema zu umfangreich ist, wird es in einem eigenem Kaptiel behandelt.

    Nicht so verbreitet, aber dadurch nicht uninteressanter sind die FM-, Wavetable-, Physical Modelling- oder auch die subtraktive Synthese, doch auch dies ist Stoff für eigene Kapitel.

    Eine Gemeinsamkeit all dieser Synthesemöglichkeiten ist die Tatsache, dass das erzeugte Klangereignis in aller Regel als künstlich oder „elektronisch“ wahrgenommen wird.
    Auch kann man sagen das die Einflussmöglichkeiten weitaus größer sind als die von ROM-Playern.

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